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Fritzcard PCI auf openSUSE einrichten

... konfigurieren und bauen.

Ziel:
Einrichten einer Fritzkarte PCI unter openSUSE. Lauffähiges ISDN, isdn_logger, CAPI, Voicebox und Fax.

Intro:
Nachdem AVM sich nicht mehr für die Fritzkarten zuständig fühlt und die Software leider auch nicht freigeben will, gab es Unterstützung durch foehr-it.de. Leider scheint auch dieser Support ab der openSUSE 12.2 eingestellt worden zu sein. Da wir nicht den Eindruck haben, ISDN sei ein Auslaufmodell, dazu wird es gewerblich viel zu oft genutzt, möchten wir hier weiteren Support anbieten. Weiter weisen wir darauf hin: Wir können keinen kostenlosen telefonischen Support bieten, also bitte nicht wegen Treiber-Problemen oder Fragen anrufen. Außer natürlich, Sie wünschen bezahlten Support.

Wichtig:
(!) Beim Einsatz von den FCPCI-Treibern in Produktionssystemen, Bitte beachten!
Vergewissern Sie sich ZUERST ob es schon passende Treiber für das kommende Kernel-Update gibt, BEVOR der neue Kernel aufgespielt wird. Denn in den Urlaubszeiten können wir - aus hoffentlich verständlichen Gründen - nicht zeitnah neue Module bauen.

Haftungsausschluss:
Alle hier aufgeführten Treiber und Informationen werden unter Ausschluss jedweder Gewährleistung oder Garantie veröffentlicht und sind rein nichtkommerziell.
Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko! Jeglicher Haftungsanspruch gegenüber FKN-Systems wird ausgeschlossen. Bestandteile des Treibers unterliegen dem Copyright von AVM.

Aus aktuellem Anlass:
Rückmeldungen bitte via Kontakt.

20150520: JaNee is klar!
Wir machen das hier freiwillig und kostenlos und wenn wir dazu Zeit haben. Die Verantwortung für sein System hat jeder Admin selber, also bitte: Wichtig lesen. Sonst müsst ihr ein paar Wochen ohne Fax auskommen, oder umständlich ein Downgrade fahren.
20140920: Auftretende Probleme mit Hylafax und Treiber fcpci-3.8.1_kernel_3.11.10-21-desktop_x86_64-1.x86_64. Wer kann das widerlegen oder bestätigen?
20140910: Wir denken darüber nach, diese Seite um ein Wiki zu erweitern, damit Themen besser behandelt werden können und Fehler nicht einfach verschwinden. Und damit Ihr uns bei Fragen und Antworten entlasten könnt. Wer würde mitmachen um das zu pflegen und wie ist eure Meinung dazu?

Mitmachen:
Wer hier seine Probleme gelöst sieht, oder anderweitig etwas beizutragen oder Fragen hat, meldet sich bitte unter: Kontakt. Wir nehmen gerne weitere Pakete, auch gern für andere Distributionen, mit in unsere Liste auf.
Bitte bei Fragen an uns, folgende Ausgabe (als root ausführen) mitsenden!
># uname -srvpio ; rpm -qa | grep fcpci ; sha1sum -b /lib/modules/*-desktop/kernel/extras/fcpci.ko ; lsmod | grep -i capi ; lspci | grep -i avm
(!) Den Pfad des Moduls ggf. an die jeweilige Version anpassen!

Voraussetzungen:
OS: openSUSE ab 12.2 (andere LINUX-Distries könnten ebenfalls funktionieren) Kenntnisse: Etwas Scripting (bash) sollte schon sein, kompilieren von Software wäre hilfreich.

Vorbereitung:
Auf Produktionssystemen bitte erst schauen ob auch passende Treiber für den neuen Kernel vorhanden sind (Siehe: Wichtig).
Zuerst bitte ein komplettes Update durchführen, damit das System auf dem letzten Stand ist (Yast/Online-Aktualisierung) und den Kernel nicht vergessen!
Es müssen mindestens folgende Software-Pakete installiert sein:
#> zypper in capisuite capi4linux i4l-base i4l-isdnlog
Ab openSUSE 12.2 hat sich viel geändert was den sauberen Start einer Fritzkarte verhindert. Zuerst brauchen wir ein zum Kernel passendes fcpci Paket (RPM: siehe unten) und weiter müssen noch einige Änderungen im System vorgenommen werden.

(!) Da wir schon die 13.2 haben, kontaktiert uns bitte mal um die Systemänderungen auf den neuesten Stand zu heben (was ist anders, muss raus oder ist ganz falsch), und soll die Anleitung nur noch die neuen Systeme abbilden. Danke!

Systemänderungen:
(Diese Anleitung gilt bis 12.3 Änderungen ab 13.1 sind extra angegeben.)
  1. Sicherstellen, das alle die Fritzkarte betreffenden Änderungen im System wieder rückgängig gemacht werden.
    Z.B. Einträge in der /etc/boot.local zum Anlegen der /dev/capi[20]. Diese Einträge sind zu entfernen, bzw. auszukommentieren.
  2. Anlegen einer Datei: /etc/udev/rules.d/46-FKN_isdn_capi.rules mit folgendem Inhalt:
    /etc/udev/rules.d/46-FKN_isdn_capi.rules
    # Symlink (capi20 -> capi) zu
    # Kompatibilitaetszwecken erstellen
    KERNEL=="capi", SYMLINK="capi20"
    
  3. In manchen Fällen müssen auch noch andere Treiber explizit ausgeschlossen werden:
    /etc/modprobe.d/50-blacklist.conf
    # fcpci muss auskommentiert sein wenn vorhanden
    #blacklist fcpci
    # diese treiber auf die blacklist
    # evtl. auch weitere *(isdn|fritz|avm)*
    # wenn die irrtümlich geladen werden
    blacklist avmfritz
    blacklist mISDNipac
    
  4. Zum vermeiden der 5 Minuten Pause beim Booten, muss u.U. der Aufruf des smpppd in der /etc/init.d/isdn auskommentiert werden.
    Zum überprüfen einfach folgendes Kommando als root absetzten:
    #> systemctl restart isdn
    Wenn das System 5 Minuten und mehr braucht, sind folgende Änderungen durchzuführen.
    /etc/init.d/isdn
    (Bis 12.3) ...
                rc_status -v
                MESSAGE="           "
            done
    # FKN:20130224: deactivate by commend
    # else systemctl restart takes 5 minutes
    #       test -x /etc/init.d/smpppd && 
    #               /etc/init.d/smpppd reload >& /dev/null
            ;;
        stop)
            echo -n "Stopping ISDN "
    ...
    ---------------------------
    (Ab 13.1) ...
            rc_status -v
            MESSAGE="           "
        done
    #     reload smpppd if exist
    #    test -x /etc/init.d/smpppd && 
    #        /etc/init.d/smpppd reload >& /dev/null
        ;;
        stop)
        echo -n "Stopping ISDN "
    ...
    ---------------------------
    Markus G. schrieb 2014-11-29:
    ich nutze openSUSE 12.3 (64-Bit) und habe auch das smpppd-Problem.
    Lösung war das Schliessen von stdin via & /dev/null < /dev/null
    
    Wer kann das bestätigen?
    
    (!) Da dies nur Sinn macht, wenn der smpppd nicht gebraucht wird, ist diese Lösung auch nur für diesen Fall gut. Also, wer bessere Lösungen kennt, meldet sich bitte.
    (Ab 13.1) Soll das teilweise auch ohne diese Änderung wieder funktionieren. Ich bitte um Rückmeldung.
  5. Einspielen des zur Distri und Kernel passendem Paketes (RPM: siehe unten) z.B: #> rpm -Uvh fcpci.....rpm
    Welcher Kernel installiert ist einfach zu erfahren mit: > uname -a
    Tipp: Es ist sinnvoll auch mal ältere fcpci zu entfernen, einfach im Yast nach fcpci suchen.
  6. Testen mit 'rccapisuite restart' und 'rcisdn restart' und Neustarten des Systems. (Bis 12.3) Das Einrichten von Faxnummern und Anrufbeantworter kann wie bisher im Yast vorgenommen werden.
    (Ab 13.1) Die Einrichtung von FAX und AB muss per Editor im Verzeichniss /etc/capisuite von Hand erfolgen, da die Entwickler offenbar nicht glauben, dass es noch ISDN-Anwender gibt und die Yast-Module entfernt haben. Grrr.

Bekannte Probleme:
  • Seltsame Abstürze und Kernel Fehler bei Anrufen:
    Dieses Problem liegt meisst an zwischengeschalteten Telefonanlagen - die Fritzcard ist nicht direkt am NTBA angeschlossen -.
    Abhilfe:
    Direkt an NTBA anschliessen. Bei manchen Telefonanlagen (zb. Agfeo AS34) reicht es auch, wenn man in den Anlageneinstellungen die Option "Externe 0 voranstellen" (o.ä.) aktiviert. Bei anderen hängt es mit der Dienstekennung, dem Mehranlagenanschluss oder gar einzelner NTBA zusammen. Einige Anlagen scheinen die Protokolle recht breit auszulegen.
  • Anekdoten::
    ... und wenn Ihr mal beim testen von FAX und AB den Sound "Per Elise" hört, kommt das wahrscheinlich aus der Telefonanlage und nicht aus dem capisuite.

Hilfreiche Tipps:
  • Aufräumen:
    Nach einiger Zeit sollten die alten Kernel abgeräumt werden um wieder Platz zu schaffen.
    Vorgehen:
    Zuerst auf der Root-Konsole mit #> zypper se fcpci nach alten Versionen suchen, diese dann mit #> zypper rm fcpci.VERSION löschen. Anschliessend kann das System von den überflüssigen Kerneln gereinigt werden mit #> purge-kernels. Dies kann eine Weile dauern, und im Anschluss wird eine Liste der entfernten Kernel ausgegeben. Dieses Kommando ist deswegen hilfreich, da es neben den Kerneln auch alle damit verbundenen Abhängigkeiten entfernt - z.B. Module, Libs, etc. Ähnliches erledigt ein gleichnamiger Dienst in Yast/Systemdienste automatisch, wenn Aktiviert und neue Kernel installiert werden.

Repository:
  • !!! NEU! und !TESTBETRIEB!
    Die Daten können sich noch ändern, ich bitte um eurer Feedback!

    [UPDATE] FKN@20160208:
    Komplett neue RPM's gebaut wegen Fehlern in Dateinamen und Versionschema der Pakete.
    Um das zu testen, bitte evtl. altes FKN-Repo entfernen und neu hinzufügen, bestehendes fcpci.*.rpm löschen und aus Repo neu installieren. System neustarten und Capi testen.
    Howto refresh FKN-Repo_fcpci
    zypper lr
    zypper rr FKN-Systems_-_Repo_-_fcpci
    zypper ar -f -c http://www.fkn-systems.de/_repos/FKN-Repo_-_fcpci/ \
     FKN-Systems_-_Repo_-_fcpci
    zypper lr -u
    zypper clean -a
    zypper ref
    zypper dup
    
    #- reinstall fcpci
    zypper se -s fcpci
    #zypper rm (alte version)
    #zypper in (zum kernel passende version)
    
    ACHTUNG! In das Repo kommen nur noch die neuen Pakete. [/UPDATE]

    Zum FKN-FCPCI-Repo / Install FKN-FCPCI-Repo One-CLick

    Das Repo ist, ebenso wie unsere RPM's, mit unserem Gnupg-Key unterschrieben, um es gegen Veränderungen zu sichern, bei bedarf dem zypper Schlüsselbund hinzufügen.
    rpm --import http://www.fkn-systems.de/_repos/FKN-Repo_-_fcpci/repodata/repomd.xml.key

Downloads:


Wiki zum Thema:
Auf dem >FKN-Wiki - FCPCI werden weitere Hinweise gesammelt, es soll die Installationsbeschreibungen auf dieser Seite ablösen. Wer dort mitmachen möchte um Beiträge zu korrigieren oder zu verfassen, nimmt mit uns Kontakt auf.

Links zum Thema:
>http://www.belug.de/hilfe-howtos-fcpci.html
http://www.belug.de
http://foehr-it.de
>forums.opensuse.org FCPCI und Hylafax (Französisch)


Ticker

2017-08-17 :
[geändert] Fritzcard PCI Neue Treiber, eigenes Repositor und NEU! FKN-WIKI/fcpci
2017-04-28 :
[geändert] Linux-Presentation-Day Neu!

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